Qualcomm fordert Verkaufsstopp des iPhone XS und XR in China

| 21:44 Uhr | 1 Kommentar

Nachdem die Führungsetage von Qualcomm gerade erst beteuert hatte, dass die Rechtsstreitigkeiten mit Apple bald geklärt werden, steht nun der nächste Seitenhieb an. Erneut versucht der Chip-Hersteller den Verkauf des iPhones zu stoppen. Dieses Mal wird wieder der wichtige Markt in China in das Visier genommen, was zuletzt im Ansatz sogar erfolgreich war.

Qualcomm lässt nicht locker

Qualcomm kann es anscheinend nicht lassen. Nachdem das Unternehmen Anfang dieser Woche in China ein iPhone-Verkaufsverbot für das iPhone 6S, 6S Plus, 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und X erwirken konnte, strebt der Chip-Hersteller nun ein entsprechendes Verbot für das iPhone XS und XR an, wie ein Anwalt des Unternehmens der Financial Times offenbarte.

Um das Verkaufsverbot durchzusetzen, will sich Qualcomm erneut auf zwei Patente berufen, die Apple angeblich verletzt hat. Hierbei geht es um die Größenänderung von Bildern und die Verwendung von Touch-basierten Navigationsanwendungen. Apple hatte jedoch bereits im Zuge der vorangegangenen Klage verkündet, dass man alle iPhone-Modelle weiterhin in China verkaufen wird. Diese Aussage beruht wahrscheinlich auf der Tatsache, dass nur ältere iOS-Versionen die bemängelten Technologien verwenden. Neu verkaufte iPhones werden jedoch mit iOS 12 ausgeliefert, weswegen der Verkaufstopp hier aller Voraussicht nicht angewendet werden kann.

Dementsprechend sollte es bei dem iPhone XS und XR nicht anders laufen. Ärgerlich ist die Klage für Apple jedoch trotzdem. Berichte deuten darauf hin, dass die jüngsten Bemühungen von Qualcomm ein Versuch sind, Apple unter Druck zu setzen, den langjährigen Streit um Lizenzgebühren zwischen den beiden Unternehmen beizulegen. Apple gab jedoch bereits mehrfach zu verstehen, dass man zu keiner außergerichtlichen Einigung bereit ist.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast

    Ich denke das Quacomm die Muffe geht da es viele Prozesse
    von versch. Ländern gegen sie gibt das die Patente von
    irgend einem Richter als FRAND ( was sie auch sind)
    eingestuft werden.Dann gib es von Apple nur noch einen
    bruchteil und die Aktionäre von Qualcomm bekommen
    eine Dividente mehr immerhin 4%.

    14. Dez 2018 | 15:52 Uhr | Kommentieren

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