Boom 3D: Besserer Klang für den Mac – 70 Prozent sparen

| 21:11 Uhr | 1 Kommentar

Wir haben schon viel Gutes über Boom 3D gehört – eine Mac-Software, die mit „einzigartigen klangverbessernden Fähigkeiten“ wirbt. Aber sind diese Behauptungen zutreffend? Wir haben die Mac-Software ausprobiert und zeigen euch, was ihr mit Boom 3D aus euren MacBook-Lautsprechern und Kopfhörern herausholen könnt. Gleichzeitig gibt es die Applikation derzeit mit satten 70 Prozent Rabatt.

Klangoptimierung für den Mac

Boom 3D ist eine Audioverbesserungssoftware für den Mac, die den Klang von Medien aller Art verbessert. Wenn man Songs abspielt, Videospiele spielt oder Filme streamt, nutzt die App verschiedene Algorithmen, um die Audiowiedergabe zu verbessern. Die Software bietet mehrere Funktionen für die Klangoptimierung. Zudem erhaltet ihr im Rahmen einer aktuellen Aktion derzeit 70 Prozent Rabatt auf Boom 3D für den Mac.

3D-Surround-Sound

Eine der beeindruckendsten Eigenschaften des Programms ist die Fähigkeit, normalen Sound in einen simulierten Surround-Sound zu verwandeln. Mithilfe von Computeralgorithmen optimiert das Programm die Elemente des Tons, um einen detaillierteren Frequenzgang zu erzeugen. Dabei könnt ihr Aspekte wie die Audiointensität oder die Subwoofer-Verstärkung frei einstellen. Diese Einstellungen sind der Schlüssel zu einem satten und eindringlichen Klang, genauso wie man es selber am liebsten mag.

Der entscheidende Vorteil ist, dass ihr diesen virtuellen Surround-Sound über jedes Gerät erleben könnt. So könnt ihr Kopfhörer, externe Lautsprecher oder sogar die Lautsprecher des MacBooks verwenden, um den simulierten Surround-Sound abzuspielen.

Umfangreicher Equalizer

Boom 3D verfügt auch über einen Equalizer, mit dem ihr den Ton an eure Hörgewohnheiten anpassen könnt. Das Tool verfügt über 31 voreingestellte Optionen, die zu verschiedenen Musikgenres oder Einsatzgebiete passen. Es gibt maßgeschneiderte Equalizer wie Gameplay, Movie, EDM, Dance, Hip-Hop, Bass Boost, Treble Boost, Vocals und mehr. Wenn die vorgefertigten Einstellungen nicht euren Geschmack treffen, könnt ihr den Equalizer frei nach euren Wünschen einstellen. Anschließend könnt ihr die Anpassungen in ein eigenes Profil speichern.

Lautstärkeverstärkung

Manchmal sind Audio-Aufnahmen einfach zu leise, sodass die Gesamtlautstärke des Systems nicht ausreichend ist. Wir haben das schon öfters bei Podcasts erlebt. Doch mit dem Lautstärkeverstärker von Boom 3D lässt sich der Ton nochmals verstärken. Und das Tolle daran ist, dass die Lautstärke auf nicht-destruktive Weise erhöht wird. Das heißt, es gibt keine Übersteuerung der Audio-Ausgabe.

App-Lautstärkeregler

Ihr könnt mit Boom 3D nicht nur die Lautstärke des Macs im Allgemeinen erhöhen. Ihr könnt auch die Lautstärke einzelner Anwendungen steuern. Ganz gleich, ob ihr Musik im Hintergrund abspielt, Benachrichtigungen anpasst oder einfach nur die Lautstärke des Browsers anpassen möchtet. So lässt sich mit dem Tool schnell die Tonausgabe von Apps wie iTunes, Spotify, Skype oder Chrome steuern, was im Alltag sehr praktisch ist, da ihr die Einstellungen schnell über die macOS-Menüleiste vornehmen könnt.

Weitere Features und iOS-App

Boom 3D bietet noch einige weitere Funktionen wie einen Audio-Player und ein Radio-Streaming-Tool, das Zugriff auf rund 20.000 Internetsender bereitstellt. Der Entwickler der Software (Global Delight Technologies) bietet auch eine iOS/iPadOS-App an, die zwar nicht so umfangreich wie die Mac-Anwendung ist, uns dennoch auch gefallen hat. Hier gibt es ebenfalls den virtuellen 3D-Surround-Sound, der sich insbesondere beim iPad Pro hören lassen kann. Die App kann unter anderem Songs aus iTunes, Spotify und Tidal abspielen und deren Klang optimieren. Sogar ein Zugriff auf Google Drive und Dropbox ist möglich. Zudem bietet die App CarPlay Support. „Boom on Mobile“ (iOS und Android) steht dabei auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

Praktisch ist auch die Boom Remote iOS-App, die als Ergänzung zu Boom 3D eingesetzt werden kann. So erhaltet ihr eine praktische Fernbedienung für die Sound-Ausgabe eures Macs.

Fazit

Wir waren bereit, uns von den kühnen Behauptungen zur 3D-Soundverbesserung enttäuschen zu lassen, aber Boom 3D hält tatsächlich, was es verspricht. Beispielsweise verstärkten wir bei Spielen gerne die Tiefen, um ein markantes Feedback zu erhalten. In Call of Duty: Black Ops 3 erhalten so die Schüsse eine deutlich stärkere Präsenz und die Explosionen hören sich dank des virtuellen 3D-Sounds tatsächlich räumlich an. Das beste Erlebnis erhaltet ihr, wenn ihr die Software in Verbindung mit Kopfhörern verwendet, aber Boom 3D holt auch einiges aus den MacBook-Lautsprechern heraus.

Der positive Eindruck bleibt auch bei anderen Medien bestehen. Egal, welche Art von Musik wir probegehört haben, Boom 3D konnte dabei helfen, den Klang zu verbessern und zu erweitern. Wenn ihr die richtige Einstellung aktiviert, ist EDM knackig und scharf, Rock druckvoll, Klassik klar und hell. Das Gleiche gilt für Filme. Wir haben uns „Greyhound – Schlacht im Atlantik“ auf Apple TV+ angeschaut und auch hier wirkten die Audio-Effekte plastischer und kräftiger.

Während es sicherlich berechtigt ist zu sagen, dass die Qualität des Audioerlebnisses durch die Qualität der verwendeten Lautsprecher bzw. Kopfhörer maßgeblich bestimmt wird, geht Boom 3D einen langen Weg, um die bestmögliche Qualität zu schaffen, die mit der vorhandenen Hardware möglich ist – und die war in unserem Test deutlich höher als wir es erwartet haben.

Boom 3D (Mac und Windows) unterstützt übrigens acht Sprachen, darunter Deutsch und Englisch.

70 Prozent sparen und kostenlos testen

Boom 3D ist für Mac (ab macOS 10.10.3) und Windows 10 erhältlich. Derzeit gibt es eine Aktion bei dem Entwickler Global Delight Technologies, dank der ihr 70 Prozent sparen könnt und somit die Software für 12,89 Euro (statt 42,99 Euro) kaufen könnt. Wer Boom 3D erst einmal ausprobieren möchte, kann dies problemlos mit einer 30-tägigen Testversion.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Jens

    Der Artikel ist etwas irreführend: Für Apple Music Nutzer bringt das tool nichts, da es mit Apple Music aus DRM – Gründen nicht funktioniert.

    19. Sep 2021 | 21:20 Uhr | Kommentieren

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