Epic Games darf Gerichtsstreit mit Apple nicht auf Großbritannien ausweiten

| 21:15 Uhr | 1 Kommentar

Über die Streitigkeiten zwischen Apple und Epic Games haben wir in den letzten Wochen ausgiebig informiert. Hier noch einmal die Kurzform: Epic hat mit Fortnite gegen die App Store Richtlinien verstoßen, da man ein eigenes Bezahlsystem implementiert hat. Daraufhin hat Apple Fortnite aus dem App Store geschmissen. Google ist übrigens genau so vorgegangen. Mittlerweile hat Epic Games in verschiedenen Ländern Klage gegen Apple eingereicht, zuletzt in der EU. Nun gibt es die nächste kleine Niederlage für Epic Games.

Epic Games darf Gerichtsstreit mit Apple nicht auf Großbritannien ausweiten

Wie Bloomberg berichtet, hat ein Richter in London beschlossen, dass Epic Games seinen „Fortnite-Streit“ mit Apple nicht auf Großbritannien ausweiten darf.

Im vergangenen Monat reichte Epic Games eine Beschwerde beim britischen Competition Appeal Tribunal ein, um die Fortnite-App wieder in den britischen App Store zu bringen. Epic behauptete, dass Apple das Spiel unrechtmäßig entfernt habe. Gleichzeitig wollte Eric die Richter davon überzeugen, dass man im Namen von Verbrauchern und Entwickler handele und Apple und Google ihre Marktmacht missbrauchen.

Der Richter entschied nun, dass der Fall gegen Apple Inc. besser in den USA angesiedelt sei. Gleichzeitig habe Epic Games jedoch die Möglichkeit, gegen Apple (UK) Limited vorzugehen. Ähnliches gilt für Google.

In einem ersten Statement gab Epic Games zu Protokoll, dass man das Verfahren in den USA abwarten werden und anschließend über die Fortführung in Großbritannien nachdenken werden.

„Wir sind unerschütterlich in unserem Engagement, die wettbewerbswidrigen Praktiken von Apple und Google zu stoppen, und werden weiterhin weltweit für eine gerechtere App-Verbreitung kämpfen“, heißt es in der Erklärung.

In den USA werden sich beide Parteien im Juli dieses Jahres vor Gericht treffen.

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1 Kommentare

  • Gast1

    Das sollte das EU Gericht ebenfalls tun diese Farce beenden.
    Ein Irrsinn was dieser Gamesladen sich erlaubt. Verträge sind
    nicht dazu da gebrochen zu werden sondern Vereinbarungen
    zwischen Parteien zu regeln.

    22. Feb 2021 | 22:19 Uhr | Kommentieren

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